Aktuelle Reisebestimmungen und Hinweise

Reisepass für Kinder

Seit dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen weiterhin gültig.

Eltern sollten bei geplanten Auslandsreisen rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder bei ihrer zuständigen Passbehörde beantragen. Als Reisedokumente für Kinder stehen - je nach Reiseziel - Kinderreisepässe, Reisepässe und Personalausweise zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie in den Hinweisen des Auswärtigen Amtes für ihr Reiseland.

Flüssigkeiten im Handgepäck (bei Flugreisen)

Grundsätzlich gilt: Im Handgepäck transportierte Flüssigkeitsbehälter dürfen nicht größer als 100 ml sein. Alle Flüssigkeitsbehälter müssen in einem durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikbeutel mit max. 1 Liter Fassungsvermögen, zum Beispiel einem herkömmlichen Gefrierbeutel mit Zipp-Verschluss, aufbewahrt werden. Der Beutel darf eine beliebige Anzahl von Gefäßen enthalten, muss aber vollständig zu verschließen sein. Bitte bedenken Sie: Jede Person darf nur einen Beutel mit ins Flugzeug nehmen.
Wir empfehlen, Ihr Handgepäck auf das Nötigste zu reduzieren und frühzeitig am Flughafen zu sein.

Ausnahmen bestehen für Medikamente und Spezialnahrung (z. B. Babynahrung oder Diätkost), die während der Reise benötigt werden. Diese Artikel können außerhalb des Plastikbeutels transportiert werden, müssen aber ebenfalls an der Sicherheitskontrolle separat vorgelegt werden. Das Sicherheitspersonal kann im Zweifelsfall von Ihnen verlangen die Notwendigkeit der Produkte nachzuweisen.

Spanien / Balearen

Übernachtungssteuer

Nach der am Dienstag vom Parlament in Palma de Mallorca beschlossenen Regelung müssen die Urlauber seit 1. Juli an auf Mallorca sowie den Nachbarinseln Menorca, Ibiza und Formentera eine Übernachtungssteuer von 0,25 bis 2 Euro pro Nacht und pro Person zahlen.

Die Abgabe wird von den Hoteliers bei der Ankunft oder Abreise der Gäste in Rechnung gestellt und ans Finanzamt abgeführt. Die genaue Höhe richtet sich nach der Art der jeweiligen Unterkunft. In der Nebensaison wird der Betrag auf die Hälfte reduziert. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Abgabe befreit.


Türkei

Aktuelle Hinweise

Am 15. Juli 2016 kam es in der Türkei zu einem Putschversuch. Die türkische Regierung hat daraufhin am  20. Juli 2016 den Notstand nach Art. 119 und 120 der türkischen Verfassung und des Notstandgesetzes von 1983 ausgerufen. Dieser gilt zunächst für drei Monate und in allen 81 Provinzen der Türkei. Hiermit können u. a. Ausgangssperren kurzfristig verhängt, Durchsuchungen vorgenommen und allgemeine Personenkontrollen jederzeit durchgeführt werden.  

Reisenden in der Türkei wird dringend empfohlen, sich besonders umsichtig zu verhalten, immer ein gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen und die Medienberichterstattung sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen. 

Reisenden wird außerdem enger Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluglinie empfohlen. Im Reiseverkehr kann es weiterhin zu Beeinträchtigungen kommen.  

Für Personen, die neben der deutschen auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzen, kann die Notstandsregelung unter Umständen Reisebeschränkungen bei der Ausreise bedeuten. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass unbeachtlich des gesetzlichen Anspruchs deutscher Staatsangehöriger auf konsularischen Rat und Beistand, kein konsularischer Schutz gegenüber hoheitlichen Maßnahmen der türkischen Regierung und ihrer Behörden gewährt werden kann, wenn der oder die Betroffene auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzt.

Landesweit ist weiter mit politischen Spannungen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen und terroristischen Anschlägen zu rechnen.

Terrorismus

Am 28. Juni 2016 wurde am internationalen Flughafen Istanbul Atatürk (IST) ein schwerer Terroranschlag verübt, bei dem zahlreiche Menschen ums Leben kamen oder verletzt wurden. Seit Januar 2015 kam es auch in der Istanbuler Innenstadt wiederholt zu schweren Attentaten mit zahlreichen Verletzten und Toten (zuletzt am 12. Januar 2016, 19. März 2016 und 7. Juni 2016). Die Hauptstadt Ankara war ebenfalls von Anschlägen betroffen: Dort detonierten am 17. Februar und am 13. März 2016 Autobomben.

Die Sicherheitsvorkehrungen befinden sich landesweit auf hohem Niveau. Angesichts von Anschlägen terroristischer Gruppierungen auch gegen nicht-militärische Ziele muss in allen Teilen der Türkei grundsätzlich von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden.


Tunesien

Am 4. Juli 2015 hat die tunesische Regierung den Ausnahmezustand verhängt, als Folge auf einen Anschlag auf ein Touristenhotel in Sousse / Port El Kantaoui am 26.06.2015, bei dem es zahlreiche Tote und Verletzte gab, darunter auch Deutsche. Dieser und ähnliche Vorfälle zeigen, dass Ausländer auch gezielt Opfer von Anschlägen durch in Tunesien aktive terroristische Gruppierungen werden können.

Es sind derzeit keine Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zu erwarten, aber die Lage sowie offizielle Ankündigungen sollten aufmerksam verfolgt werden.

Generell wird daher empfohlen, im ganzen Land besondere Vorsicht walten zu lassen. Reisende sollten den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge leisten.

Im März und Juni 2015 sind bei Anschlägen auf das Bardo-Museum in Tunis, sowie auf ein Strandhotel in Sousse/Port El Kantaoui, mehrere Menschen, darunter auch deutsche Touristen, ums Leben gekommen
Die tunesischen Sicherheitskräfte haben daraufhin ihre Präsenz landesweit verstärkt. Mit vermehrten Polizeikontrollen ist zu rechnen. . Da jedoch weitere, auch gezielt gegen Ausländer gerichtete Anschläge nicht auszuschließen sind, wird Reisenden im gesamten Land empfohlen, besondere Vorsicht und Wachsamkeit walten zu lassen und die Lage, sowie offizielle Ankündigungen, aufmerksam zu verfolgen.

Tunesien erhebt Ausreisesteuer

Stand: 18.09.2014

Ab dem 01.10.2014 erhebt der Tunesische Staat eine Abreisesteuer in Höhe von 30 Tunesischen Dinar (ca. € 15,-) pro Person. Diese gilt für Babys, Kinder und Erwachsene und ist in Tunesischen Dinar zu entrichten.

Die zu erwerbende Steuermarke erhalten Sie am Flughafen bei Abreise. Die Steuermarke ist neben den Einreisestempel in den Pass zu kleben, ohne dass der Einreisestempel überdeckt wird.


Ägypten

Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Dennoch sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:

Seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Seit der Wahl von Präsident Sisi im Mai 2014 hat sich die Lage wieder etwas stabilisiert.

Am 31. Oktober 2015 stürzte ein Passagierflugzeug nach dem Start in Sharm el-Sheikh über dem Sinai ab. Die Absturzursache ist weiterhin ungeklärt. An den laufenden Untersuchungen sind auch deutsche Experten beteiligt. 

Die Sicherheitsvorkehrungen des Flughafens in Sharm el-Sheikh wurden überprüft und bedürfen zusätzlicher Maßnahmen. Um für den Flugverkehr von dort nach Deutschland die notwendige Sicherheit zu gewährleisten, hat die Bundesregierung deutsche Luftfahrtunternehmen angewiesen, bei Abflügen aus Sharm el-Sheikh zusätzliche Sicherheitsauflagen zu beachten.

Am 7. Januar 2016 kam es in der Nähe der Pyramiden von Giza zu einem Anschlag auf einen mit israelischen Touristen besetzten Reisebus, bei dem niemand verletzt wurde. Ebenfalls in Giza wurden am 9. Januar 2016 bei einem Anschlag zwei ägpyptische Polizisten auf dem Weg zu ihrem Dienstort in der Nähe der Pyramiden getötet.

Am 8. Januar 2016 kam es zu einem Anschlag auf ein Touristenhotel in Hurghada am Roten Meer. Dabei wurden drei ausländische Reisende verletzt.

Es besteht weiterhin landesweit ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die Gefahr von Entführungen. Diese können sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.

 


Dubai

Medikamenteneinfuhr

Vorsicht ist beim Mitführen von Medikamenten geboten, da die Einfuhr von einigen gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffe in die VAE verboten ist.

Das Auswärtige Amt empfiehlt dringend, sich vor einer Reise in die Emirate  durch eine Vertretung der VAE in Deutschland beraten zu lassen, um aktuelle Informationen zu erhalten. Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Website der Botschaft der VAE unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.uae-embassy.ae  (--> FAQ).

Ramadan

Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag (z. B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen zu rechnen.

Öffentliches Essen, Trinken, Rauchen, auch in Fahrzeugen, – selbst das Kauen von Kaugummi – ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auch für Nichtmuslime bei Strafe verboten. Frauen sollten während dieser Zeit möglichst dezente, langärmelige Kleidung tragen, Männer sollten in dieser Zeit auf das Tragen kurzer Freizeitkleidung verzichten.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Strafbar macht man sich beim Fotografieren/Filmen (auch mit Mobiltelefonen) zumindest von folgenden Einrichtungen: militärische Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpaläste, öffentliche Gebäude, Botschaftsgebäude, Industrieanlagen, Erdöl-/Erdgasanlagen, Brücken u. a. Bei Zuwiderhandlung wird zumindest die Kamera/der Film/der Chip konfisziert. Die deutsche Botschaft oder das Generalkonsulat in den VAE haben keine Möglichkeit, hier Einfluss zu nehmen oder die konfiszierten Gegenstände zurück zu erhalten. Die Fotografierverbote, auf die oftmals, aber nicht an allen Stellen sichtbar, durch Warnschilder aufmerksam gemacht wird, werden von den emiratischen Behörden verstärkt geahndet. Im Einzelfall muss sogar mit längerer Verhaftung und/oder Abschiebung gerechnet werden.

Aufgrund von Vorkommnissen in jüngster Zeit wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass größte Vorsicht und Umsicht bei Publikationen in sozialen Medien geboten ist. Verstöße gegen das 2012 erlassene „UAE CYBER LAW“ können mit Haftstrafen bis zu 6 Monaten, Geldstrafen bis zu 500.000,- AED geahndet werden.

Eine Verurteilung hat bei Ausländern automatisch die Abschiebung zur Folge.

Tourismus-Abgabe in Dubai - „Tourism Dirham“

 

Für alle Übernachtungen wird seit dem 31.03.2014 eine zusätzliche Steuer erhoben, die von den Gästen direkt vor Ort zu zahlen ist. Diese gilt ausschließlich für Unterkünfte im Emirat Dubai, die anderen Emirate sind davon nicht betroffen. Die Höhe der Abgabe richtet sich nach der gebuchten Hotelkategorie und wird pro Nacht und Schlafzimmer berechnet. Neukunden finden einen entsprechenden Hinweis auf ihrer Reisebestätigung/Rechnung. Altkunden werden zur Zeit schriftlich von uns informiert.


Folgende Gebühren werden je nach Hotelkategorie (Landeskategorie) erhoben:
(Umrechnungskurs 1 Dirham = ca. 0,20 €)


5 Sterne (und höher) Hotel oder Resort 20 Dirham
4 Sterne Hotel oder Resort 15 Dirham
3 Sterne Hotel oder Resort 10 Dirham
2 Sterne Hotel 10 Dirham
1 Sterne Hotel/ Budget-Hotel 7 Dirham
Deluxe Hotel Apartment 20 Dirham
Superior Hotel Apartment 15 Dirham
Standard Hotel Apartment 10 Dirham